Einmalkatheter
Einmalkatheter
Indikation
- Angeborene oder erworbene Querschnittlähmung
- Spina bifida
- Myelitis
- Neurogene Blasenentleerungsstörungen (z.B. bei Multiple Sklerose, Apoplex, Diabetes)
- Gutartige und bösartige Neubildungen wie Meningiome oder Myelome
- Degenerative Erkrankungen des Rückenmarks
- Neuropathien
- Iatrogene Schäden durch Injektion in den Rückenmarkkanal, durch Operation, Bestrahlung
Materialeigenschaft / Wirkprinzip
- Intermittierende 4- bis 6-malige Entleerung der Harnblase mit einem Einmalkatheter
- Beschichtete sterile Katheter, atraumatische Katheteraugen, Einführhilfe bei eingeschränkter Handfunktion
- Material muss das Verfahren an jedem Ort ermöglichen
- restharnfreie, schmerzfreie Blasenentleerung und Verhinderung eines retrograden Keimwanderns
- Vom Patient selbst durchzuführende Technik, die er auch außer Haus anwenden kann
- reibungsarmes, verletzungsarmes Katheterisieren
- Erhalt der Dehnbarkeit der Blasenmuskulatur (Detrusor-Compliance)
- Steigerung der Lebensqualität durch soziale Freiheit, Mobilität, Selbstbestimmung. Verminderung von Komplikationen des oberen Harntraktes (wie z. B. Verletzungen oder Infekte)
- Katheterismus ermöglicht Mobilität
- Handhabung ist erschwert bei eingeschränkter Arm- und Handfunktion
- Motivation und Lernbereitschaft des Betroffenen bzw. des Angehörigen



